Tipps und Kurzinfos

(Stand vom 21. Febr. 2016)

Die folgenden Kurzinfos und Tipps möchten wir in Zukunft regelmäßig ergänzen. Über Tipps von Katzenliebhabern und -besitzern, die wir dann gerne in diese Rubrik aufnehmen, freuen wir uns sehr.

Allergisch, was tun?

Katzen helfen gegen Allergien

Katze im Altenheim?

Wem gehört die Katze nach einer Scheidung?

Arzt darf Katze einziehen

Baden?

Balkon absichern

Großes Bett, gutes Bett?

Baby - Na und?

Blasenentzündung?

Epilepsie

Familienmitglied

FIP (= feline infektiöse Peritonitis)

Fliegenfänger

Fressen macht friedlich

geschützter Auslauf

giftige Pflanzen (Links natürlich ohne Gewähr!)

Honig um den Bart

Kindheitserlebnisse

Kippfenster absichern

Pfändung Ihrer Katze?

Pfote verletzt?

PKD

Rahmen vor Fenster oder Türen bauen

Schwangerschaft

Schwarze Katzen haben Glück

Stupsnasen im Trend

Tierfriedhöfe

Tiergrab im Garten?

Toxoplasmose

Verletzungen

Unsauberkeit

Unsauberkeit zum Zweiten

Würfelspiele

zahnlos-unglücklich

Zeitgefühl

   
   
   
   
   
   



Tiergrab im Garten?
(aus: Bonner General-Anzeiger, 13. Sept. 2002, S. 27)

"Nach dem Tierkörperbeseitigungsgesetz ist es gestattet, Tiere wie Hunde, Katzen, Kleintiere und Vögel, die nicht an einer meldepflichtigen Krankheit starben, im Garten zu vergraben. Die Voraussetzungen dafür sind: Der Garten darf nicht in einem Wasserschutzgebiet liegen. Zu öffentlichen Wegen und Plätzen muss man ausreichend Abstand halten. Das Haustier muss mit einer mindestens 50 Zentimeter starken Erdschicht bedeckt sein."




Allergisch, was tun?

Allergische Erkrankungen nehmen immer mehr zu. Leider neigen viele Mediziner dazu, Allergien zuerst einmal Tierhaaren, vor allem denen der Katze, zuzuschreiben. Lassen Sie sich, bevor Sie sich von Ihrer Katze trennen, von einem Spezialisten untersuchen. Wer unter keinen Umständen auf eine Katze verzichten möchte, sollte z.B. einen Rex-Kater probeweise zu sich nehmen: Kater gelten als weniger risikoreich, ebenso wie Lockenkatzen. Oder lassen Sie sich desensibilisieren.

Siehe auch Deutscher Allergie- und Asthma-Bund sowie Bund deutscher Allergologen.




Katzen im Altenheim?




Familienmitglied

Nach gängiger Rechtsprechung ist eine Katze vom Vermieter nicht mehr genehmigungspflichtig, denn sie gehört zum persönlichen Komfort des Mieters. Allerdings nur so lange, wie von ihr (oder mehreren) keine Lärm- oder Geruchsbelästigung für die anderen Bewohner ausgeht. Wer also eine reine Wohnungskatze hat, diese kastriert (um Markieren zu vermeiden) und auf regelmäßige Toilettenreinigung achtet, braucht keine Mietsorgen zu haben.Vermieter dürfen aber gerichtlich die Zahl der Katzen je Mieter festlegen lassen, in der Regel sind das zwei bis drei. Züchter müssen potente Kater anmelden.




Fliegenfänger

Eine sportliche Katze hält nicht nur Mäuse in Schach, in Großstädten bewährt sie sich als Bester aller Kammerjäger. Denn durch sie wird das Schlafzimmer zur mückenfreien Zone. Fliegen, Schnaken und Spinnen haben keine Chance, und sogar die Kleidermotten können begabten Jägerinnen nicht entkommen. Einzig der Ameise werden Samtpfoten nicht Herr. Die sind zu klein, um zur Jagd zu reizen. Und nach einer Bekanntschaft mit Bienen- und Wespengift jagen Katzen auch diese nicht mehr.




Fressen macht friedlich

Je besser das Nahrungsangebot, desto dichter die Katzenpopulation bei freilebenden Tieren. Das haben Wissenschaftler nachgewiesen. Während zum Beispiel auf Friedhöfen oder in Großstadtgeländen selten mehr als 20 Katzen pro Quadratkilometer anzutreffen sind, leben rund um den Hafen 100 und mehr Tiere miteinander. Neulinge werden dort auch nicht verjagt, das Revier kaum verteidigt. Der Grund ist klar: die Menge an Mäusen, Ratten und Fischresten, die ganzjährig Nahrung bieten.




Großes Bett, gutes Bett?

Wer mehr als eine Katze hat, wird jetzt lächeln. Denn so klein kann ein Schlafkorb gar nicht sein, um eine Katze daran zu hindern, sich auch noch hineinzuquetschen. Auch Einzelkatzen bevorzugen „enganliegende“ Kuschelhöhlen und nutzen die Prachtbetten lieber zum Toben und Spielen. Diesen Instinkt haben ihnen die Vorfahren mitgegeben. Wo die Höhle den Körper eng umschließt, hat kein Feind, nicht einmal eine Schlange, die Chance zum Angriff.




Honig um den Bart

Jungkatzen bräuchten genau wie junge Menschen eigentlich ein Lätzchen für die ersten Mahlzeiten. Denn sie tunken ihre Schnauze viel zu eifrig in die Schalen mit Brei oder dem ersten Kittenfutter und sind noch nicht so sicher auf den Beinen, als daß sie sich das Kinn mit der angefeuchteten Pfote säubern könnten. Meistens endet so eine Mahlzeit mit heftigem Kopfschütteln, um den klebrigen Kinnbart wieder loszuwerden. Wenn keine Katzenmutter helfen kann, sollten Sie beim Säubern helfen.




Kindheitserlebnisse

Katzen, die selig im Halbschlummer Streicheleinheiten genießen, schnurren dabei fast immer. Manche von ihnen fahren auch wie beim kindlichen Milchtritt die Krallen aus und treteln im Schnurr-Rhythmus gegen den Schoß oder die Schenkel ihres Menschen. Das tut weh, weil die Menschenhaut den scharfen Krallen nicht gewachsen ist. Ganz in Kindheitsträume versunkene Katzen sabbern dazu noch kräftig, denn mit dem Milchtrott verbinden sie die delikate  Milch der Mutter.




Stupsnasen im Trend

Nach jahrzehntelanger Zucht auf möglichst flache Näschen bei Perserkatzen, den sogenannten Pekes, dürfen die Langhaartiere jetzt wieder freier atmen: Aus den extrem verkürzten Nasenbeinen sind süße Stupsnasen gewachsen, die ihre Träger wieder ordentlich fressen lassen und die Tränenkanäle nicht mehr verstopfen. Der Schönheit der Perser hat diese Trendwende in der Zucht eher gutgetan. Sie haben wieder saubere Augen und leiden nicht mehr unter Atemstörungen.




Würfelspiele

Als geborene Spieler, gute Verlierer sind Katzen natürlich auch bei jedem Menschenspiel sofort vor Ort. Solange sie die Schiedsrichterfunktion einnehmen, ist dagegen nichts einzuwenden. Riskant wird’s, wenn sie ins Spiel eingreifen und sich eines der kleinen Figürchen, einen Würfel oder einen Baustein schnappen, denn diese Objekte können leicht verschluckt werden und liegen dann schwer im Katzenmagen, wo sie zu einem lebensbedrohlichen Darmverschluß führen können.




zahnlos-unglücklich

Ein vollständiges Gebiß ist bei Katzen gut fürs Image. Denn sie zeigen ihre bedrohlich wirkenden Eckzähne gern Rivalen und lästigen samtpfotigen Passanten. Dieses Imponiergehabe weicht einem ängstlichen Davonschleichen, wenn einer der Eckzähne fehlt. Solche Katzen trauen sich nicht mehr zu fauchen, weil dann ihr Handicap deutlich sichtbar wird. Achten Sie deshalb unbedingt auf gute Zahnpflege, auch im Alter, und lassen Sie zweimal im Jahr den Zahnstein überprüfen.




Zeitgefühl

Es ist nicht der sechste Sinn, sondern das besondere Zeitgefühl und das exzellente Gehör, das Katzen verrät, wann ihre Menschen nach Hause kommen. Sie gewöhnen sich an einen Tagesrhythmus und stellen die Ohren auf Alarm, wenn der Zeitpunkt der Heimkehr sich nähert. Ihren Menschen erkennen sie sofort: am Schritt, am Klang des Automotors, an der Art die Autotür zu schließen, oder das Gartentörchen zu öffnen. Irrtum ausgeschlossen. Verspätungen spielen dabei keine Rolle, Katzen können warten.