Sternchen

und Perle haben ein gemeinsames Schicksal.

Erst einmal: Da hat sich die gesamte FaceBook-Katzengemeinde furchtbar aufgeregt, weil es eine Anzeige bei ebay-Kleinanzeigen gab, nach der zwei 20jährige Perserkatzen zu verschenken seien. Oh jeh, da ging aber die Post ab. Schlußendlich teilte die Anzeigende mit, sie habe bereits einen Platz für die beiden gefunden, was ja an sich eine sehr gute Sache war. Trotzdem hatte ich geschrieben, sie könne sich gerne wieder melden, falls die Vermittlung doch nicht klappen sollte. Und das tat sie denn auch wenige Tage später.

Nun erfuhr ich, dass die beiden erst 10 Jahre alt seien und vor kurzer Zeit ihr Frauchen verloren hätten. Leider konnte uns die Abgeberin keinerlei Angaben dazu machen, woher die beiden ursprünglich stammten (ob Züchter oder Tierschutz), und was ansonsten so mit den beiden los sei. Aber wir waren im Wort und haben zugesagt, die beiden Tiere von Lübeck aus ins Rheinland zu holen.

Eine FaceBook-Freundin war bereit, den weiten Weg an ihrem freien Tag zu fahren und tat es auch. So zogen die beiden wenige Tage später bei uns ein. Die Umsetzung von zwei ruhigen älteren Damen (es waren also wirklich Mädchen!) ist so eine Sache. Bei uns ist ja recht viel Trubel und ein komplett anderes Wetter, so dass die beiden innerhalb weniger Tage erst mal einen ordentlichen Schnupfen bekamen. Über den letzten Tierarzt gelangten wir an ärztliche Unterlagen, aus denen hervorging, dass Sternchen offenbar schon geraume Zeit auf Herzmedikamente gesetzt war, diese aber wohl die letzten Monate nicht mehr bekommen hatte. Da war ich alarmiert und machte sofort einen Termin beim Arzt.

Der Herzultraschall brachte auch keine guten Neuigkeiten. STERNCHEN hat ein massives Herzproblem und braucht wirklich täglich ihre Tabletten. Sie ist im Gegensatz zu ihrer Schwester (wir nehmen an, es sind Schwestern, wissen es aber nicht) recht zierlich und hat sehr viel länger gebraucht, sich richtig einzugewöhnen und an mich anzuschließen. Inzwischen hat sie es endlich geschafft, und wir sind sehr im Zweifel, ob wir das sensible Tier noch einmal vermitteln sollen oder ob sie nicht besser in unserem Altersheim bleibt, wo medizinische Rundumversorgung zum Wohlfühlpaket gehört, egal, welche Kosten dabei entstehen.

Schön wäre es, wenn Sternchen Paten bekäme, die ein wenig zu ihrem Wohlbefinden durch finanzielle und auch mentale Unterstützung beitrügen.

 

 

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